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Reif für die Insel?

Reif für die Insel?
Reif für die Insel?
© pixabay

Hurra! Endlich Ferien! Für viele geht es nun ab in den lang ersehnten Urlaub.

Da heißt es vorher noch den Koffer packen.

Was nehme ich denn alles mit?

-etwas für warme Tage

-etwas für kalte Tage

-feste Schuhe

-bei den Wetteraussichten wohl auch noch ne Regenjacke

-das Badehandtuch und die Badesachen….könnte ja sein, dass das Wetter doch noch besser wird

-mein Lieblingspullover und die Lieblingshose müssen auf jeden Fall auch noch mit

So langsam füllt sich der Koffer.

Hoffentlich habe ich nicht etwas Wichtiges vergessen!?

Ein komisches Gefühl macht sich breit. Kennen Sie das auch?
Immer wenn ich dann unterwegs bin, überlege ich, ob ich nicht wirklich etwas Wichtiges vergessen habe…

Da wird mir klar, wie viel Ballast sich um mich herum angehäuft hat und was ich alles mit mir herum schleppe.
Brauche ich diese Dinge eigentlich alle? Sind die wirklich „lebensnotwendig“?

Da gibt es so ein Fragespiel: Welche 3 Sachen nimmst Du mit, wenn Du auf eine einsame Insel reisen würdest?

3 Sachen…das ist wirklich nicht viel. (Für die Pfadfinder unter Ihnen, ist das vllt. eine einfache Frage)
Ich fange an zu überlegen:

-etwas zu trinken (aber vllt. gibt es ja auf der Insel auch eine Quelle)

-etwas zu essen (vielleicht fürs erste ganz gut, aber es wird wahrscheinlich nicht reichen und ein zu viel, wird verderben)

-mein Handy…(nee, das läuft höchstens einen Tag und wahrscheinlich habe ich keinen Empfang)

-ein Zelt (schützt mich zwar vor Regen und Sonne, aber ohne Luftmatratze und Schlafsack auch nicht gemütlich)

-ein Thema aus dem 1. Geschichtsunterricht macht sich in meinem Kopf breit:
„Der Mann ohne Namen, der das Feuer zähmte.“ Stimmt! Streichhölzer wären sicherlich angebracht.

-ein Messer! Damit ich mir mein Essen und meine Behausung sichern kann.
Bei der dritten Sache wird es nun schwierig…da könnte man so viel einsetzen…

Was würden Sie mitnehmen???

Wohin sollt ich gehen vor Deinem Geist und fliehen vor Deinem Blick?
Es wäre umsonst, weil Du alles weißt; Du brächtest mich wieder zurück.
Du bist ja an allen Orten zugleich, bist immer und überall nah.
Und macht‘ ich mein Lager im Totenreich,
mein Gott, so wärst Du auch da!
Und nähme ich Flügel des Morgenrots und bliebe am äußersten Meer,
um dadurch zu fliehen vor Deinem Gebot, Du kämest doch hinter mir her.
Nein, mehr noch: du folgtest nicht nur meiner Flucht,
Du bist ja auch immer schon dort.
Kein Punkt, wo nicht ständig Dein Auge mich sucht,
es gibt ohne Dich keinen Ort.
Ob ich mich in Himmel und Hölle versteckt‘,
Herr, Gott, Dir entginge ich nicht.
Und wär‘ es, dass Finsternis ganz mich bedeckt,
vor Dir wäre Dunkelheit Licht.
Und fliehe ich weit über Meere und Land, ganz fern bis ans Ende der Welt,
es gibt keinen Ort, wo nicht führt Deine Hand,
und nicht Deine Rechte mich hält.

Johannes Nitsch nach Psalm 139

Für mich ist wohl die dritte Sache: ein Boot…so kann ich wieder von der Insel zurückkommen…
Denn wenn ich es mir recht überlege…wird mir bewusst...auf eine einsame Insel will ich nicht...
genau da, wo ich bin, da will ich sein!

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